Bericht von der Monoid - Preisvergabefeier 2001

Dank des Fleißes vieler Leserinnen und Leser der MONOID-Hefte sammeln sich auf deren Punktekonten im Verlaufe eines Jahres (vom Dezemberheft des Vorjahres bis zum Septemberheft des laufenden Jahres) immerhin so viele Punkte für das Lösen der Aufgaben und der Mathespielereien an, dass in einer Feierstunde den erfolgreichsten Löserinnen und Lösern eine Urkunde und ein Preis übergeben werden kann.

Dieses Mal fand die Festlichkeit am 15. Dezember 2001 im vollbesetzten Hörsaal N 6 auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz statt.

Nach der Begrüßung der Gäste und Ehrengäste, darunter der Vizepräsident der Universität Mainz, Prof. Dr. Druwe, und nach einem musikalischen Auftakt mit den ''Authentic Voices'', dem Chor des Seminars für Englische Philologie, sprach Prof. Dr. Duco van Straten ''Über das Unendliche''. Das bekannte Symbol $\infty$ leitet sich, wie der Festredner ausführte, vom an seiner Basis gespiegelten Buchstaben M in der Form $\cap\cap$ her, und so war es nicht schwierig für Professor van Straten, nach einem spannenden Ausflug in die Welt der unendlichen Summen und Produkte, des Abzählbaren und Überabzählbaren und einem Abstecher in die Kunst in durchaus endlicher Zeit wieder in unsere begrenzte Welt und zum ''Goldenen M'' zurück zu finden. (Übrigens: Die Folien zum Vortrag sind im Internet zu finden unter:
http://www.Mathematik.Uni-Mainz.DE/~straten/publics/vortragUnendlich/vortrag.php.

Nach dem ersten Satz aus der Suite von J.J. Mouret, vorgetragen vom Bläser-''Quartett 211'' des Fachbereichs Musik (= 2 Trompeten, 1 Horn, 1 Posaune), war es dann auch so weit: OStR i.R. Martin Mettler, der Begründer und langjährige Herausgeber von MONOID, würdigte die Preisträgerin des ''Goldenen M 2001'', Kerstin Bauer aus Kaiserslautern.
Kerstin Bauer hat im Jahre 2001 mit ihren Lösungen zu den Aufgaben aus MONOID die höchste Punktzahl von 126 Punkten erreicht. Sie hat Artikel zu MONOID verfasst und selbst Aufgaben vorgeschlagen. Sie hat aber auch an anderen Mathematik-Wettbewerben, insbesondere am Bundeswettbewerb Mathematik teilgenommen.

Dieses Engagement für die Mathematik wurde durch die Vergabe des ''Goldenen M'' in Form einer vom Verein der Freunde der Mathematik gestifteten Medaille mit Ehrenurkunde und einem Geldpreis von 500 DM, überreicht vom Vorsitzenden des Vereins, Prof. Dr. van Straten, gewürdigt. In seinen Ausführungen ging Martin Mettler auf die Notwendigkeit der Förderung von Begabungen ein - einst verpönt, heute dringend gefordert, von MONOID schon immer realisiert.


Prof. D. van Straten überreicht Kerstin Bauer das Goldene M.

Auch den Sonderpreis, der an Steffen Biallas aus Magdeburg ging, sowie die ersten, zweiten und dritten Preise, die von den Vereinsvorständlern Michael Junges und Birgit Schappel überreicht wurden, hatte der Verein mit Geldpreisen ausgestattet. Dazu gab es Buchpreise. Wer nicht ganz so erfolgreich war, aber doch fleißig Punkte gesammelt hatte, erhielt einen Trostpreis in Form eines MONOID-Jahresabonnements.


Der Gewinner des Sonderpreises, Steffen Biallas (2.v.l.),
und die Gewinner der 1. Preise:
Dominik Kraft, Gregor Dschung und Markus Bassermann (v.l.).

Für die Jüngsten, die in der 5. Klasse gerade erst ins Problemlösen eingestiegen waren, gab es als Ansporn einen MONOID-Stein und einen Ansteckbutton, wodurch sie in die Gemeinschaft der MONOIDaner aufgenommen wurden.

Im Anschluss an die MONOID-Preisvergabe erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger des Landeswettbewerbs Mathematik Rheinland-Pfalz aus dem Elisabeth-Langgässer-Gymnasium Alzey aus der Hand von OStD Hoffmann und die Gewinnerinnen und Gewinner vom Karolinen-Gymnasium Frankenthal durch StD Langkabel in Vertretung des verhinderten Schulleiters, OStD Dr. Theisohn, ihre verdienten Preise. Herr Langkabel lud anschließend zur Preisverleihung 2002 ans Karolinen-Gymnasium nach Frankenthal ein.

Den musikalischen Ausklang gestaltete das ''Quartett 211'' mit der Canzon von Henry Purcell und einem Stück von Richard Roblee ''Just a closer walk''. Danach konnten sich die Gäste mit einem kleinen Imbiss, den der Verein der Freunde der Mathematik im Foyer zusammengestellt hatte, vor der Heimfahrt noch stärken.

Ekkehard Kroll

(Fotos: Kristina Schäfer, Mainz)

MONOID-Preisträger 2001

Das "Goldene M": Kerstin Bauer

Sonderpreis: Steffen Biallas

1. Preis: Gregor Dschung, Dominik Kraft, Markus Bassermann

2. Preis: Michael Kuntz, Stefan Tran, Sönke Loitz, Annika Johann, Johann Kirsch, Meike Fluhr, Isabelle Merker, Johannes Merz

3. Preis: Verena Prägert, Peter Antes, Daniel Faber, Christoph Peters, Florian Schnitter, Julia Jung, Stefanie Tiemann

Trostpreis: Aaron Breivogel, Catherina Wirtz, Ingo Gerhold, Sebastian Bischof, Marc Schöfer, Ramona Christmann

Jeweils einen MONOID-Stein erhalten unsere neuen Löser und Löserinnen aus den 5. Klassen: Annett Stellwagen, Johanna Mees, Annkatrin Weber, Claudia Heiss, Rebecca Zimmer, Janina Braun, Vanessa Nagel, Sabine Oßwalt, Felix Liebrich, Lisa Mettler, Carolin Murlock, Larissa Nickel


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